Fastenwähe


17.02.2021

 

Die Fastenwähe ist Gebäck aus Basel. Sie wird mit einem Hefeteig gemacht und hat 4 typische Schnitte, wodurch die spezielle Form entsteht. Vor dem backen wird sie mit Kümmeln bestreut.

 

Das Kreuz in der Mitte hat eine christliche Bedeutung, denn die Fastenwähe hat ihren Ursprung in der Zeit vor der Reformation und wird typischerweise in der 40-tägigen Fastenzeit gegessen. Diese beginnt mit dem Aschermittwoch und endet am Gründonnerstag.

 

Heute wird die Fastenwähe aber vor allem an der Basler Fasnacht genossen.

 

Ich wünsche euch viel Freude am Rezept und gutes Gelingen beim nachbacken.



Du brauchst

500 g Weissmehl

2 TL Salz

 

175g Butter weich

 

21g Frischhefe

2dl Milch lauwarm

 

1 Eigelb mit Wasser zum bestreichen

Kümmel zum bestreuen

 

Zubereitung

Mehl, Salz vermischen

 

Butter dazugeben und mit den Händen hineinkneten bis du sie nicht mehr spürst.

 

Hefe in der Milch auflösen und diese nach und nach zum Teig geben.

Alles in der Knetmaschine 5 Minuten kneten lassen.

 

Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch abdecken.

2 Stunden ruhen lassen.

 

8 Kugeln à ca. 120g formen.

 

Jede einzelne Kugel ca. 7-8cm dick, oval auswallen und mit den typischen 4 Schlitzen einschneiden.

(Je vier Stück auf 2 Backbleche verteilen.)

 

Mit Eigelb-Wasser bestreichen und sofort mit Kümmeln bestreuen.

Bleche nacheinander backen.

 

Backen

Ober-, Unterhitze 230° / mittlere Rille / 10 Minuten backen

(Ca. nach 7 Minuten ein Backtrennpapier obendrauf legen.)