Rüeblibrot


06.05.2021

 

Bei uns heisst es Rüebli, auch bekannt als Karotte oder Möhre.

 

Unser Kanton Aargau wird auch als Rüebliland bezeichnet. Warum er so heisst, ist nicht eindeutig klar. Die meist genannte Begründung ist, dass früher im Kanton Aargau sehr viele Karotten angepflanzt wurden. Immer am ersten Mittwoch im November findet der traditionelle Rüeblimarkt in der Aarauer Altstadt statt. Ich besuche ihn jedes Jahr.

 

Da ich das Rüebli mag, ist ja bekanntlich kein Geheimnis. Mein Rüeblibrot ist sehr saftig und schmeckt süsslich. Es schmeckt vorzüglich mit einer Frischkäse-Schnittlauch Mischung.

 

Ich wünsche euch viel Spass beim ausprobieren des Rezepts.



Du brauchst

600g Dinkelmehl hell

1 Beutel Trockenhefe

1 TL Salz

150g geraffelte Rüebli

 

3,5dl Rüeblisaft

 

Zubereitung

Mehl, Hefe, Salz in der Schüssel der Küchenmaschine vermischen.

 

Rüebli schälen, an einer Bircherraffel grob raffeln und beigeben.

 

Rüeblisaft unter ständigem Rühren langsam einrühren.

5 Minuten auf mittlerer Stufe kneten lassen.

 

Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 2 Stunden gehen lassen.

 

Brot aus der Schüssel nehmen, formen. Auf das Blech legen, nochmals 30 Min. gehen lassen und anschliessend backen.

(Wenn der Teig etwas zu flüssig ist, könnt ihr eine runde Kuchenform nehmen, diese mit einem Backtrennpapier auskleiden und den Teig reinlegen.)

 

Backen

Auf den Backofenboden eine mit Wasser gefüllte, hitzeresistente Schüssel stellen.

 

2t unterste Rille, Ober,- Unterhitze 230° / 15 Minuten backen -- dann den Backofen kurz öffnen, dass der Dampf entweichen kann. Nochmals 15 Minuten fertigbacken.

 

(Ich empfehle nach der halben Backzeit ein Backtrennpapier auf das Brot legen, das es nicht verbrannt.)